Afrikas Rift Valley – Tierparadies unter Vulkanen (1/3)

Mittwoch, 23. November 2011

20.15 – 21.00 NDR
Expedition ins Tierreich. Von Harald Pokieser

Vielerorts in Ostafrika ist die Naturgeschichte noch heute sichtbar: Eindrucksvolle Flugaufnahmen zeigen das Rift Valley aus der Vogelperspektive. Bild: NDR/Dr. Harald Pokieser/ORF

Das afrikanische Rift Valley ist ein Ort der Superlative: Mehr als 6.000 Kilometer lang, reicht es vom Jordantal über das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis nach Mosambik. Im ersten Teil der Doku steht Ostafrika im Zentrum.

Afrikas Tal des Lebens, der große Ostafrikanische Graben, hat das gegenwärtige Bild der Erde nachhaltig geprägt. In Ostafrika teilt sich das Rift Valley in zwei Arme. Der östliche reicht vom Norden Kenias bis in den Süden Tansanias. Nirgendwo auf der Erde haben Vulkane, Feuer und Asche Schöneres geschaffen. Kilimandscharo und Ngorongorokrater, Nakurusee und Natronsee, der Berg Meru und Mount Kenia sind für Millionen Menschen der Inbegriff Afrikas. Das Gebiet der Serengeti und das Masai-Mara-Wildreservat sind ein Naturwunder der Extraklasse und Heimat der so genannten Big Five der Safari: Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe.

Das noch heute archaisch anmutende Gebiet ist Ursprung des Afrika-Mythos und legendäre Filmkulisse zugleich: endlose Grasflächen, dornige Buschländer und malerische Flüsse, ungezähmte Natur, in der sich dramatische Schicksale von Millionen Tieren abspielen. Im ständigen Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit gibt es weder für Mensch noch Tier ein Ausruhen, keine Stabilität. Belauert von den großen Raubkatzen wie Löwen und Geparden, müssen die Bewohner dieser Region ständig in Bewegung sein, um in der Savanne zu überleben. Hier finden auch bis heute die größten Tierwanderungen auf der Erde statt.

Im ersten Teil der Dokumentation steht Ostafrika im Zentrum. Für Regisseur Harald Pokieser war das eine große Herausforderung, denn über keinen anderen Teil der Erde gibt es schon derart viele Naturfilme. Dennoch bietet dieser Film neue Bilder. Mittels hoch stabilisierter Flugaufnahmen zeigen sie die Tierwelt und die grandiosen Landschaften des großen Ostafrikanischen Grabens in einer Qualität, wie es sie bisher nicht gab. Neueste Kameratechnik ermöglichte seltene Luftaufnahmen von jagenden Geparden im Masai-Mara-Wildreservat in Kenia. Ein weiterer Höhepunkt der Dokumentation sind die Aufnahmen von der großen Wanderung der Gnus, Thomsongazellen und Zebras: Mehr als zwei Millionen Tiere ziehen durchs Grasland, immer dem Regen und Wasser nach, mitten durch das Rift Valley.

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Ein Kommentar
  1. schrieb am 22. Januar 2017 um 16:38 Uhr: | Antworten

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