Am großen Strom (2/2)

Montag, 12. März 2012

19:15 – 20.00 Phoenix
Heiliger Nil – Zwischen Gegenwart und Ewigkeit. Ein Film von Bernd Reufels, ZDF/2008

Der Nil bei Assuan. Bild: PHOENIX/ZDF/Rosel Eckstein/ pixe

Die Alten Ägypter verehrten ihn als Gott – und selbst heute ist er Lebensader für Millionen von Menschen: der Nil. Der Film reist vom Mittelmeer in das Herz Afrikas. Das Leben der Menschen dort ist geprägt vom großen Strom – von den über Generationen gelernten Gesetzen des heiligen Nils. (Bild: PHOENIX/ZDF/Rosel Eckstein/ pixe)

Teil 2 – Heiliger Nil
Der Nil gilt im Wettstreit mit dem Amazonas als größter Fluss der Erde, und wie kein anderer hat er die Neugier der Menschen geweckt. Ägypten war eines der ersten Tourismusziele überhaupt, bereits im 19. Jahrhundert entstanden Luxushotels wie das “Mena House” an den Pyramiden von Gizeh, das “Winter Palace” in Luxor oder das “Cataract Hotel” in Assuan. Nilkreuzfahrten waren die ersten Touren, bei denen die Schiffe nicht in erster Linie Verkehrsmittel waren, sondern selbst ein Erlebnis. Thomas Cook erfand die Nilkreuzfahrt 1869.

Die Reise beginnt auf einem luxuriösen Nilschiff. Parallel dazu entdeckt das Filmteam das Land auch aus der Perspektive der Menschen, die dort leben – z.B. bei der Begleitung einer Kamelkarawane aus dem Sudan auf ihrem langen Weg durch die Wüste bis zum ältesten Kamelmarkt Ägyptens. Oder bei der Teilnahme an einer nubischen Hochzeit und auf Patrouille mit der Nil-Polizei.

Das Team folgt dem Nil flussaufwärts durch den Sudan und Uganda bis zum Viktoria-See. Auf dem Weg besucht es die großen Nilfälle in Uganda – die “Murchison Falls”. Dort stürzt der Fluss in einem engen Canyon über 40 Meter in die Tiefe.

Am Kyoga-See leben die Menschen noch sehr ursprünglich. Viele hängen den alten Naturreligionen an und versuchen bei langer Trockenheit mit Regentänzen die Götter gnädig zu stimmen.

Die Reise endet am Viktoriasee, aus dem der Viktoria-Nil fließt. Dort ist das Team auf dem kleinen Schiff eines “fahrenden Händlers” unterwegs, der seine Waren zu den Inseln und Dörfern am Seeufer transportiert – eine Tage lange Schiffstour über den größten See Afrikas.

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Ein Kommentar
  1. schrieb am 26. April 2011 um 15:13 Uhr: | Antworten

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