Auf den Gipfeln der Welt (1/20): Äthiopien – Ras Daschan

Montag, 28. Juni 2010

19.30 – 20.15 Arte
Dokumentationsreihe, Frankreich 2009
Regie: François Chayé

Die trockenen äthiopischen Hochebenen erreichen eine Höhe von bis zu 4.000 Metern. Ihre höchste Erhebung ist mit 4.533 Metern der Ras Daschan. Sein Gipfel ist als einziger in Äthiopien während des Winters von Schnee bedeckt. Ethnologen gehen davon aus, dass hier vor drei Millionen Jahren die ersten Menschen lebten.

Die Berge der trockenen äthiopischen Hochebenen sind schwer zugänglich, faszinierend und imposant. Der Alltag der Menschen, die hier leben, hat mit dem der westlichen Zivilisation nichts gemein. Bild: ARTE F / © System TV

Heute ist Äthiopien nach ethnischen Kriterien in neun Bundesstaaten aufgeteilt. In der Region um den Ras Daschan befinden sich die berühmten Felsenkirchen von Lalibela, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Sie zeugen von der Besonderheit Äthiopiens, das als einziges afrikanisches Land nie vollständig kolonialisiert wurde.

Die Suche nach Entdeckungen, ungewöhnlichen Orten und interessanten Begegnungen führt auf schneebedeckte Gipfel und in von Nebelschwaden durchzogene Täler legendärer Gebirge. Diese Berge, deren Gipfel in den Wolken verschwinden, sind schwer zugänglich, faszinierend und imposant. Sie sind den Menschen ihrer Umgebung nicht selten heilig und werden wie Götter verehrt, althergebrachte Riten und Traditionen nehmen hier einen wichtigen Platz ein. Auch wenn es immer mehr Tourismus und Bergsportangebote gibt, bleibt das Gebirge eine mysteriöse und zugleich empfindliche Welt. Sie ist in besonderem Maße von den globalen Veränderungen und Zerstörungen betroffen. Kein Gipfel bleibt unberührt.

Die Dokumentationsreihe besucht Berge, die zu den höchsten der Welt gehören. Sie zeigt den harten Alltag von Menschen, die in abgelegenen tiefen Tälern leben oder an den höchstgelegenen Orten, an denen menschliches Leben überhaupt möglich ist, und deren Existenz mit der rastlosen westlichen Zivilisation nichts gemein hat. Gleichzeitig gewährt sie Fauna und Flora der Berglandschaften breiten Raum. Ausschlaggebend für die Wahl der Bergregionen waren ihre natürlichen oder kulturellen Besonderheiten. Darüber hinaus stehen viele dieser Berge auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Experten – Bergführer, Bauern, Handwerker, Lastenträger, Historiker und Geologen – führen durch die Berglandschaften und -dörfer, deren außergewöhnliche Schönheit es zu bewahren gilt.

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