Das Versteck der Nashörner

Samstag, 29. November 2014 | 20:15 – 21:00 hr

Ein Film von Immo Vogel.
Hier Naturschutzparks, dort die menschlichen Siedlungen: Das war bisher das Konzept in Afrika, meist schon von den ehemaligen Kolonialherren im vorigen Jahrhundert umgesetzt. Das schien dem Wild zu helfen. Die einheimische Bevölkerung aber wurde selten nach ihrer Meinung gefragt.

Der Lebensraum für die empfindlichen Nashörner wurde immer kleiner, sie verloren ihre Verstecke und Weidegründe. Gefunden wurden neue Verstecke - inmitten der Menschen, die sie früher als gefährliche Konkurrenten betrachtet haben.  Bild: HR/SWR/Vogel
Bild: HR/SWR/Vogel

Das konnte auf Dauer schon aus sozialen und politischen Gründen nicht gut gehen – aber letztlich auch aus naturschützerischen Gründen nicht. Der Lebensraum wurde in den Parks für das Wild immer wieder zu klein, und auch „draußen“ rückten die Ackerbauern und die Viehzüchter mit ihren Herden immer näher zusammen und an die Wildreservate heran.

Besonders die empfindlichen Nashörner verloren ihre Verstecke und Weidegründe. Gesucht sind daher zukunftsweisende Wege der Koexistenz, von denen alle ihren Nutzen haben. Gefunden wurden neue Verstecke unter anderem für die Nashörner – inmitten der Menschen, die sie früher als lästige und gefährliche Konkurrenten betrachtet haben. Hoffnungsvolle Beispiele aus Simbabwe und Namibia.

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