Die Müllsammler von Kairo

Donnerstag, 04. November 2010

16.40 – 17.35 Arte
Dokumentation, USA 2009, Regie: Mai Iskander

Seit Generationen verlassen sich die Bewohner Kairos auf die Zabaleen und deren Dienste, um ihren Abfall loszuwerden. Bild: ARTE F

Etwa 60.000 Müllsammler leben am Rande von Kairo in einer regelrechten Stadt aus Müll. Sie recyceln auf primitive Weise 80 Prozent der hier angelieferten und gelagerten Abfälle. Die Dokumentation begleitet drei junge Männer bei ihrer Arbeit, die hier inmitten des Mülls aufgewachsen sind und tagtäglich darum kämpfen, ihr Auskommen zu finden.

Am Rande der ägyptischen Hauptstadt Kairo erhebt sich ein riesiger Abfallberg. Hier leben etwa 60.000 „Zabaleen“ – die arabische Bezeichnung für Müllsammler. Die Menschen koptischen Glaubens bilden die Einwohnerschaft einer wahren Müllstadt, der größten ihrer Art auf der Welt. Auf primitive, aber effiziente Weise recyceln ihre Einwohner etwa 80 Prozent des hier abgeladenen Mülls.

Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen drei Jugendliche, die in diese Welt hineingeboren wurden, in ihr aufgewachsen sind und sich wie bereits ihre Eltern ihren Lebensunterhalt mit dem Recycling der Abfälle verdienen. Als die Globalisierung plötzlich auch ihre Welt erfasst, wird jeder der Drei vor eine Entscheidung gestellt, bei der die eigene Zukunft und die der Gemeinschaft auf dem Spiel stehen.

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