Essaouira – Marokkos Stadt des Windes

Mittwoch, 14. August 2013

13.30 – 14.15 Phoenix
Aus der Reihe „Länder – Menschen – Abenteuer“. Buch/Regie: Mouhcine El Ghomri.

Die Festungsanlage von Essaouira. Bild: SWR/Mouhcine El Ghomri.

Man nennt sie „Perle des Atlantiks“, „schöne Schlafende“ und „Wind City Africa“: Essaouira, die im 18. Jahrhundert neugegründete Hafen- und Handelsstadt an der marokkanischen Atlantikküste, etwa zwei Autostunden östlich von Marrakesch. (Bild: SWR/Mouhcine El Ghomri.)

Ihr Gründer Sultan Ben Abdallah verpflichtete den französischen Architekten Cornu, der die aufklärerischen Ideale von Transparenz und Zugänglichkeit mit den Prinzipien französischer Festungsarchitektur verband und die Stadt einem geometrischen Muster unterwarf.

In ihren Gassen herrscht weltoffenes Ambiente und orientalischer Flair, noch immer ist Essaouira von den Mythen vergangener Hippietage umweht. Jimi Hendrix, Bob Marley, Cat Stevens und die Rolling Stones waren hier, Orson Welles nutze die Stadt als Filmkulisse. Heute wird sie zunehmend von jungen Touristen als Reiseziel gewählt – der langen Sandstrände und vor allem der hervorragenden Windverhältnisse wegen. Essaouira gilt als Topadresse für Surfsportler.

Der Film von Mouhcine El Ghomri erkundet Stadt und Strände, das Hinterland mit seinen Argan-Plantagen und vor allem die Gnaoua-Musik-Szene, für die Hafenstadt berühmt ist. Gnaoua, das sind Trommel-Rhythmen, die im afrikanischen Voodoo ihre Ursprünge haben. Die Nachfahren schwarzer Sklaven sind längst Stars sind der Weltmusik-Szene; in Essaouira veranstalten sie alljährlich im Juni das wichtigste Gnaoua-Festival.

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