Freedom Bus

Mittwoch, 11. November 2015 | 21.05 – 22.40 zdf.kultur

Film von Fatima Geza Abdollahyan, Ägypten 2013.

Der deutsch-ägyptische Manager Ashraf El-Sharkawy kennt Ägypten nur aus den Sommerferien. Als dort die Revolution ausbricht, entschließt er sich, nach Kairo aufzubrechen.

Der Freedombus in Ismailia. Bild: ZDF/Marc Beckmann

Der Freedombus in Ismailia.
Bild: ZDF/Marc Beckmann

 

Ashrafs Plan ist es, die Menschen in Ägypten mit seiner „Freedom Bus“-Kampagne auf die Wahlen vorzubereiten. Kein leichtes Unterfangen, wie er feststellt.

Im September 2011 finden in Ägypten Wahlen statt. Es sind nicht die ersten Wahlen in der Geschichte Ägyptens, aber es sind die ersten wirklich freien. Deshalb hat Ashraf El-Sharkawy, 39, Angst. Er hat Angst, dass die Ägypter diese historische Chance nicht nutzen, dass sie falschen Versprechungen erliegen, sich ihre Stimme abkaufen lassen, weil sie nicht wissen können, was Demokratie und freie Wahlen wirklich bedeuten.

Ashraf, der Ägypten nur aus den Sommerferien kennt, hängt sein Leben in München und seine steile Karriere als Manager bei der Allianz an den Nagel. Er möchte dem Land seiner Eltern helfen. Kurzentschlossen fliegt er nach Kairo und organisiert zusammen mit Gleichgesinnten eine Kampagne. Mit dem „Freedom Bus“ will Ashraf durch ganz Ägypten fahren und so viele Menschen wie möglich zur Wahlteilnahme mobilisieren.

Für Ashraf gilt es nun, Freiwillige zu finden, einen Bus zu organisieren und Geld aufzutreiben. Vor allem muss er akzeptieren, dass er mit seiner deutschen Denkweise im aufgewühlten Ägypten an Grenzen stößt. Eine Million Menschen soll der „Freedom Bus“ erreichen, doch Ashraf läuft die Zeit davon.

Bild: ZDF/Marc Beckmann

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