Im Herzen Afrikas

Dienstag, 04. Oktober 2011

16.00 – 16.45 hr
Der Boubandjida Park in Kamerun

Eine Gruppe nomadischer Frauen in Kamerun transportiert Trinkwasser zu ihrem Stamm. Bild: HR/SWR

Im Norden von Kamerun erstreckt sich über eine Fläche von 2.200 Quadratkilometern der Boubandjida Nationalpark, eines der artenreichsten Schutzgebiete der Welt und zugleich Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika.

In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem seltene Antilopen, Raubtiere wie Panther und Löwen und unzählige Vogelarten.

Der Film begleitet den Franzosen Paul Bour, der sich einen Kindheitstraum erfüllt hat und seit mehr als fünf Jahren als Berater im Boubandjida Park tätig ist. Gemeinsam mit seinem kamerunischen Kollegen Alexandre Vailia N’Gertou kämpft er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs und vermittelt, wenn es um Konflikte zwischen Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung geht.

Denn es gibt Hirten, die ihre Rinder weiden lassen wollen, Bauern, die Ackerfläche benötigen, um ihre Familien zu ernähren, und Brandrodung betreiben, und es gibt das Problem der Wilderei. Dabei ist es nicht immer einfach, die Bewohner der an den Park angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes gegenüber ihren eigenen gewachsenen Traditionen zu überzeugen.

Dennoch trägt die Arbeit der Parkschützer ihre Früchte – inzwischen sogar über die Grenzen Kameruns hinweg. Im angrenzenden Tschad kämpft ein Verbündeter für die Errichtung eines Naturreservats nach dem Vorbild Boubandjidas. Dorfchef Paul Tao hat es geschafft, die eigene Bevölkerung von nachhaltiger Landwirtschaft zu überzeugen und seine Regierung von einem ambitionierten Plan: Auch der Tschad soll in der Grenzregion einen Nationalpark bekommen – den Séna-Oura Park.

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Ein Kommentar
  1. schrieb am 30. Oktober 2013 um 23:39 Uhr: | Antworten

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