Kinder als Arbeitssklaven

Mittwoch, 20. Juni 2012

10.45 – 12.00 Arte
Dokumentarfilm von Hubert Dubois.

Junge Goldgräber in den Minen von Burkina Faso. Bild: Arte

Kinderarbeit ist ein weltweit verbreitetes Problem. Über 200 Millionen Kinder müssen regelmäßig in Steinbrüchen, Goldminen, Fabriken oder zur Erntezeit auf den Feldern arbeiten, oft unter unmenschlichen Bedingungen. Der Themenabend demonstriert die inhumanen Verhältnisse, die die Grenze zur Sklaverei häufig überschreiten, mit einem aktuellen Dokumentarfilm des Filmemachers Hubert Dubois.

Internationale humanitäre Organisationen haben sich zum Ziel gesetzt, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit bis zum Jahr 2016 zu beseitigen. Im Laufe der letzten 15 Jahre hat sich die Kinderarbeit tatsächlich weltweit verringert. Seit 2005 haben sich diese Fortschritte jedoch merklich verlangsamt.

In Afrika steigt die Kinderarbeit sogar unaufhörlich. Und es steht zu befürchten, dass sie auch in Europa wieder in Erscheinung tritt. Derzeit gehen weltweit 215 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren einer wirtschaftlichen Tätigkeit nach. 115 Millionen von ihnen verrichten noch immer die schlimmsten Formen der Arbeit. Und ihre Arbeitsbedingungen grenzen nicht selten an Sklaverei.

Der Themenabend zeigt mit einem aktuellen Dokumentarfilm von Hubert Dubois diese zum Teil unmenschlichen Bedingungen, zu denen Minderjährige Schwerstarbeit verrichten. Und er begleitet Menschen, die sich – auch unter Gefahr für das eigene Leben – den Kampf gegen die Versklavung von Kindern auf ihre Fahnen geschrieben haben.

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