Mein Papa räumt die Minen weg

Sonntag, 27. Februar 2011

17.30 – 18.00 Das Erste
Gott und die Welt, Ein Film von Christian Gropper
Frank Masche mit den Resten einer Mine, die 13 Menschen getötet hat, in Kambodscha 2010. Bild: SWR/Gropper
Greta Masche ist sieben Jahre alt. Mehr als die Hälfte ihres Lebens hat das Mädchen aus Berlin im Ausland verbracht, in Ländern, die für die meisten von uns wohl kaum als Urlaubsziel in Frage kommen. Warum? Ihr Vater Frank ist Minenräumer.

Seit fast 20 Jahren arbeitet er für Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt. Immer dort, wo er am meisten gebraucht wird, um die tödlichen Reste der Kriege wegzuräumen: damit Bauern auf ihre Felder und Kinder in ihre Schulen zurückkehren können – und damit Familien wieder eine Zukunft haben.

Frank Masche hat selbst Familie: Anja, seine Frau, und die Kinder Greta und Erik. Als er vor vier Jahren in den Libanon geschickt wurde, hat er sie mitgenommen; denn das Land galt als relativ sicher. Doch nur eine Woche nach der Ankunft befand sich die junge Familie mitten im Krieg. Ein einschneidendes Erlebnis, das die Masches zusammengeschweißt hat.

Nach dem Libanon folgte ein Einsatz in Sri Lanka. Im Herbst letzten Jahres wurde Frank Masche nach Kambodscha gerufen. Kurz vor Weihnachten konnte er die Familie nachholen. Ein neues Zuhause. 10.000 Kilometer von Deutschland entfernt.

Wieder beginnt alles von vorne: mit einer neuen Schule für Greta, einer neuen Jobsuche für Mutter Anja und vielen Herausforderungen für Frank, der sich nach einer Beförderung hier in Kambodscha erst mal bewähren muss. Wie schafft es die Familie, mit all diesen Herausforderungen zurecht zu kommen? Was bedeutet es für die Kinder, wenn ihr Vater einem so gefährlichen Beruf nachgeht? Und wie findet sich die Familie in einem neuen Land zurecht, in dem noch heute viele Menschen durch Minen getötet werden und der Krieg noch immer in allen Köpfen ist.

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Ein Kommentar
  1. schrieb am 12. Juni 2011 um 12:27 Uhr: | Antworten

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