Naturparadiese Afrikas (3/4): Sambesi

Mittwoch, 23. Juni 2010

19.30 – 20.15 Arte
Dokumentationsreihe, Südafrika 2010
Regie: Richard Kirby

Der dritte Teil der Dokumentationsreihe folgt einem der längsten Flüsse Afrikas, dem Sambesi, der im Nordwesten Sambias entspringt, sich über die spektakulären Victoriafälle ergießt und in Mosambik in den Indischen Ozean mündet.

Kinder in Zambezi Bild: ZDF / © Evie Pace

Der Sambesi ist mit über 2.500 Kilometern der viert längste Fluss Afrikas. Aus dem Quellgebiet im Nordwesten Sambias entwickelt sich ein Strom, der die Landschaft, die er durchfließt, gestaltet und das Leben an seinen Ufern bestimmt. Der Liuwa-Plain-Nationalpark mit seiner einmaligen Wildnis wird durch den Sambesi geprägt. Das fruchtbare Grasland bietet großen Herden Platz. Doch jedes Jahr zur Regenzeit schwillt der Fluss an und überschwemmt die gesamte Region, so dass Tiere und Menschen sich in höher gelegene Gegenden flüchten. In kürzester Zeit wird so aus dem Segen des Wassers ein Fluch.

Die Kraft des Sambesi erschafft auch eines der berühmtesten Naturwunder Afrikas, die Victoriafälle. Der größte Wasserfall der Welt bietet ein tosendes Spektakel. Nach dem Sturz der Wassermassen aus 110 Meter Höhe wird der vorher gemächlich dahinfließende Fluss zum brodelnden und tosenden Wildwasser. Viele Fischer vom Volk der Leya, die hier seit Generationen leben, kostete ihre gefährliche Arbeit das Leben. Erst der Kariba-Staudamm zähmt die Wassermassen. Der Kariba-Stausee zählt zu den größten künstlichen Seen der Welt.

Bevor der Sambesi Sambia verlässt und Mosambik erreicht, nimmt er den ebenfalls gigantischen Luangwa-Fluss auf. Und vor seinem Mündungsdelta stößt mit dem Shire noch ein weiterer großer Fluss dazu. Er entstammt dem größten See Afrikas, dem Malawisee.

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