Nil – Der Fluss der Pharaonen

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Montag, 22. Dezember 2014 | 23:30 – 00:15 Arte

Dokureihe (1/7), Frankreich 2010.

Der Nil entspringt im Innern Afrikas und erstreckt sich über mehr als 6.500 Kilometer. Wer den Fluss von der ägyptisch-sudanesischen Grenze bis zu seinem Delta am Mittelmeer verfolgt, vor dem breitet sich die Geschichte uralter Zivilisationen aus.

Assuan am östlichen Ufer des Nils unterhalb des ersten Katarakts: Felukken mit ihren Dreieckssegeln erscheinen vor der legendären Sanddüne wie Zeugen vergangener Zeiten.  Bild: ARTE

Assuan am östlichen Ufer des Nils unterhalb des ersten Katarakts: Felukken mit ihren Dreieckssegeln erscheinen vor der legendären Sanddüne wie Zeugen vergangener Zeiten.
Bild: ARTE

Wichtige Stationen sind die beiden 3.200 Jahre alten Felsentempel von Abu Simbel, die zum Ruhm von König Ramses II. und seiner Frau Nefertari errichtet wurden. Bei Luxor sind die Königsgräber im Tal der Könige, der Karnak-Tempel und die Ruinen von Theben zu bewundern, das die Pharaonen vor 4.000 Jahren zu ihrer Residenzstadt machten. Noch immer bergen die Städte längs des Nils viele Geheimnisse.

Die Felukken mit ihren Dreieckssegeln, die heute noch auf dem Nil verkehren, erscheinen wie Zeugen vergangener Zeiten. So sehr sich Ägypten auch verändert hat, der Nil ist nach wie vor Lebens- und Hauptverkehrsader. Früher verwandelten sich seine Ufer durch das jährliche Hochwasser in fruchtbare Auen. Heute liefern Staudämme zwar Strom, aber sie halten auch den natürlich düngenden Flussschlamm zurück, so dass der Boden oft künstlich gedüngt werden muss.

Der Assuan-Hochdamm, Wahrzeichen der Befreiung Ägyptens von westlicher Vorherrschaft, staut den Nil zum riesigen Nassersee auf. Allerdings wurden dabei auch die antiken Spuren und Zeugnisse Unternubiens, des Reichs der „schwarzen Pharaonen“, in den Fluten versenkt.

Viele Ägypter betrachten den Nil, Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart, als ihre eigentliche Heimat. Denn gestern wie heute ist Ägypten „ein Geschenk des Nils“.

Die Dokumentationsreihe „Flüsse der Welt“ geht auf eine spektakuläre Entdeckungsreise zu den Riesen unter den Flüssen. Jeder der sieben Filme porträtiert einen anderen Strom, vom Nil bis zum Mekong, und stellt Menschen vor, deren Leben untrennbar mit den Flüssen verbunden ist.

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