Serengeti – Die Rückkehr der Nashörner

Donnerstag, 06. Oktober 2011

16.00 – 16.45 hr
Länder – Menschen – Abenteuer. Von Michael Stocks.

Ein Nashorn wird in den Transportkäfig geschoben. Bild: SWR/Michael Stocks

Es ist ein „Riesen-Umzug“ – in jeder Hinsicht – bei fast zwei Tonnen Gewicht pro Exemplar, dabei hoch sensibel und äußerst gefährlich: Die Umsiedlung von 32 Spitzmaulnashörnern aus Südafrika nach Tansania, in den Serengeti Nationalpark.

Tierarzt Pete Morkel und sein Team müssen die Tiere per Helikopter aufscheuchen und ihnen aus der Luft eine Betäubungsspritze in die dicke Haut schießen. Dann werden sie in Containern auf LKW geladen und in ein Hochsicherheits-Gehege gebracht. Dort dürfen sie sich vor dem Flug nach Tansania von dem Schrecken erholen.

1970 lebten immerhin noch 65.000 ostafrikanische schwarze Spitzmaulnashörner, heute sind es weniger als 2.000. Ähnlich ist die Situation in Tansania. Deswegen haben sich Tierärzte, Naturschützer und Geldgeber zusammen getan, um die bisher größte Rettungsaktion für eine bedrohte Tierart durchzuführen.

Das sogenannte „Serengeti Rhino Repatriation Project“ ist eines ihrer größten Zukunfts-Projekte, aber auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Auch in Südafrika werden die Tiere von Banden brutal gewildert. Sie verkaufen das Horn für hohe Summen an ostasiatische Kunden, die es zu Pulver verarbeiten. Ein begehrtes Wundermittel für Scharlatane.

Als Pete Morkel den Flug mit seinen Schwergewichten schließlich wagt, beginnt die gefährlichste Etappe des Umzugs. „Länder, Menschen, Abenteuer“ hat den riskanten und aufwändigen Transport begleitet.

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