Wo die Kontinente brachen

Montag, 26. September 2011

22.15 – 22.45 rbb
Mit Geoforschern durch Namibia. Von Christoph Kannegießer.

Potsdamer Forscher erforschen die für den Kontinentaldrift verantwortlichen Kräfte in Namibia. Bild: rbb/Trond Ryberg

Welche Kräfte sorgen dafür, dass Kontinente brechen und über den Erdball wandern? Dieses große Geheimnis der Geowissenschaft versucht ein Potsdamer Forscherteam in Namibia zu lüften.

Ihre Expedition führt die Wissenschaftler in die namibische Wüste, eine der faszinierendsten, aber auch unwirtlichsten Regionen der Welt: heiß, staubig, atemberaubend schön und menschenleer. Millionen Jahre alte Gesteine und Felsformationen machen die Erdgeschichte hier bis heute sichtbar.

Mit unterirdischen Sprengungen versuchen die Wissenschaftler, Spuren einer riesigen Magmakammer zu finden, die mit ihrer Glut den Urkontinent Pangäa vor 130 Millionen Jahren aufgeschmolzen und in die auseinanderdriftenden Kontinente Südamerika und Afrika zerbrochen hat. Die Reportage zeigt Mühsal und Gefahren einer Reise durch Wüstensand und ausgetrocknete Flussbetten sowie unverhoffte Begegnungen mit Skorpionen und Elefanten. Sie zeigt aber vor allem, mit welchen technischen und logistischen Lösungen, aber auch unvorhergesehenen Problemen die Arbeit in der Wüste abläuft. Ein Film über das Abenteuer Wissenschaft.

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