Auf den Gipfeln der Welt (3/20): Bolivien – Sajama

Mittwoch, 30. Juni 2010

19.30 – 20.15 Arte
Dokumentationsreihe, Frankreich 2009
Regie: François Chayé

Bolivien, das höchstgelegene Land der südlichen Hemisphäre, wird beherrscht vom Hochgebirge der Anden, einst Heimat der legendären Inkavölker.

Die Bevölkerung Boliviens führt die Legenden und die Kultur der Inka fort, die den spanischen Konquistadoren zum Opfer fielen. Bild: ARTE F / © System TV

Es gibt kein Land in der südlichen Hemisphäre, das höher gelegen ist als Bolivien. Und auf der Hochebene Altiplano befindet sich auch der höchstgelegene schiffbare See der Welt, der berühmte Titicacasee. Dahinter erstreckt sich die gewaltige Kette der Anden, Heimat der Götter der Aymara und Quechua. Dieses Hochgebirge beherbergt zahllose geologische Besonderheiten, darunter Vulkane, heiße Quellen und den größten Salzsee der Welt, den Salar de Uyuni.

Für ein Land, das so viele Bodenschätze besitzt wie Bolivien, ist die Bevölkerung vergleichsweise sehr arm. Das betrifft auch die indigenen Völker Aymara, Quechua und Guaraní. Sie führen die Legenden und die Kultur der Inka fort, die den spanischen Konquistadoren zum Opfer fielen.

Bergregionen, die zu den höchsten der Welt gehören, und die Menschen, die hier ihren beschwerlichen Alltag bewältigen, stehen im Zentrum der 20-teiligen Dokumentationsreihe. Ausschlaggebend für die Auswahl der porträtierten Gebirgszüge waren ihre natürlichen oder kulturellen Besonderheiten, ihre spezielle Flora und Fauna und die Traditionen, die hier – fernab der rastlosen westlichen Zivilisation – gelebt werden.

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