Chiles wilder Süden (2/2)

Freitag, 15. April 2011

20.15 – 21.00 hr-fernsehen
Die Vulkane der Mapuche
Dokumentation 2010, Regie: Diana Seiler

Der Villarrica, einer von 123 sehr aktiven Vulkanen in Chile. Bild: HR / © HR/Wolfgang Müller

Zahllose Vulkane prägen die Landschaft Chiles. Auch im Süden des Landes finden sich noch aktive Feuerberge. Sie haben noch heute Einfluss auf die Lebensweise der Ureinwohner, der Mapuches. Die Dokumentation entführt den Zuschauer in die atemberaubende Landschaft des Nationalparks Villarrica und wirft einen Blick auf den Alltag der Mapuches.

Aufgereiht wie an einer Perlenkette, prägen unzählige Vulkane die Landschaft Chiles. Die Ureinwohner des Landes, die Mapuches, suchen auch heute noch mit Hilfe uralter ritueller Handlungen die Geister in den Vulkanen zu beschwören. Denn die Vulkane sind noch immer aktiv. Filmemacherin Diana Seiler ist es gelungen, die scheuen Ureinwohner in ihrem alltäglichen Leben und bei ihren Ritualen zu begleiten.

Die Dokumentation zeigt, dass die Lava im mehr als 2.800 Meter hohen Vulkan Villarrica wieder begonnen hat, aufzusteigen. Am Fuße des brodelnden Berges liegt noch friedlich der nach ihm benannte Nationalpark Villarrica. Ganz besondere Bäume gibt es hier, die Araukarien. Die Chilenen sind so stolz auf diese Koniferen, dass sie sogar die gesamte Region danach benannt haben: Araukanien. Hier sind auch viele Vögel zu Hause, unter anderem Taguas, Avutardas und Hualas.

Sollte der Villarica ausbrechen, wären diese einzigartige Natur genauso wie die Menschen, die am Villarrica-See leben, gefährdet. Der Aufstieg auf den Vulkan zeigt ganz deutlich die Spuren der letzten Ausbrüche. Sie lassen erahnen, welche Gewalten hier herrschen können.

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