Dschungelhunde

Donnerstag, 09. Dezember 2010

15.15 – 16.00 WDR
Brasiliens scheue Jäger, ein Film von Andrea Rüthlein

Zwei Jungtiere des seltenen südamerikanischen Waldhundes, ca. 6 Monate alt. Bild: rbb/BR/Andrea RüthleinIn den dichten Wäldern Brasiliens lebt ein Tier, das selbst die scharfen Augen eines Geiers selten zu sehen bekommen. Es ist so scheu, dass sogar in seiner Heimat kaum jemand von ihm weiß.

Durch massive Abholzung des atlantischen Regenwaldes Südamerikas wurde auch in das Verbreitungsgebiet des Dschungelhundes eingegriffen. Einst streiften viele Waldhundrudel auf der Suche nach Beute durch den atlantischen Regenwald Südamerikas.

Ursprünglich umfasste die „Mata Atlântica“ eine Fläche von ca. 2 Millionen km². Heute ist der atlantische Regenwald einer der am meisten bedrohten tropischen Wälder. Aufgrund von massiven Rodungen sind nur noch etwa 7 Prozent der ursprünglichen Fläche erhalten. Zwischen 1990 und 1995 wurden etwa 5.000 km² abgeholzt, in Relation zur Fläche ist das mehr als im Amazonas-Gebiet. So sind auch die Waldhunde im größten Teil ihres Verbreitungsgebiets sehr selten geworden.

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