Operieren in Peru

Mittwoch, 20. April 2011

22.15 – 22.45 rbb
Templiner Ärzte im Einsatz, ein Film von Matthias Bruck

Die Templiner Ärzte werden bei der Ankunft in Peru von ehemaligen Patienten stürmisch begrüßt. Bild: rbb/Matthias Bruck

Matthias Bruck hat ein Brandenburger Ärzte- und Schwesternteam einen Monat lang bei dessen Aufenthalt in Peru begleitet. Er erzählt von den harten Bedingungen der Einsätze, und von der enger werdenden Zusammenarbeit mit den peruanischen Ärzten.

Noe lebt in Peru und ist anderthalb Jahre alt. Er wurde mit einer Lippenspalte geboren und kann kaum Nahrung aufnehmen. Das Kind ist chronisch unterernährt und geschwächt – ihn zu operieren birgt ein hohes Risiko.

Der Templiner Arzt Andreas Pöhl wagt es trotzdem, denn auch ohne den Eingriff hat das Kind schlechte Überlebenschancen. Wenn man den Chirurgen fragt, warum er mit seinem Team nun schon das neunte Mal nach Peru fährt und dort Menschen mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten operiert, ist die Antwort für ihn einfach. Er möchte seinen Patienten etwas Würde zurückgeben, das Leben soll leichter für sie werden.

RBB-Reporter Matthias Bruck hat das Brandenburger Ärzte- und Schwesternteam einen Monat lang begleitet. Er erzählt von den harten Bedingungen der Einsätze, aber auch von der enger werdenden Zusammenarbeit mit den peruanischen Ärzten, die nötig ist, um die mitunter riskanten Operationen gut zu bewältigen.

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