Peru – Im Hochland der Vikunjas

Freitag, 9. Juli 2010

18.15 – 19.00 Arte
Eine Dokumentation, Japan 2006
Regie: Tomohito Kodama

Wie junge Menschen noch heute an Traditionen festhalten, zeigt ein Beispiel aus einem entlegenen Andendorf in Peru auf 4.500 Meter Höhe. Hier nehmen Jugendliche an einer rituellen Jagd auf Vikunjas teil. Die Tiere ähneln Lamas, werden aber auch gerne als „sturmerprobte Kamele“ der Anden bezeichnet. Für die jungen Männer ist das Jagen dieser Tiere eine Art Initiation, die für sie den Eintritt ins Erwachsenenalter bedeutet.

Alljährlich veranstalten die Einwohner eines peruanischen Andendorfs eine Vikunja-Jagd. Das zur Familie der Kamele gehörende Vikunja liefert eine äußerst feine Wolle, die eine wichtige Einnahmequelle für die Dorfbewohner darstellt. Bild: ARTE F / © NHK

Alljährlich veranstalten die Einwohner eines peruanischen Dorfes am Fuße des heiligen Berges Ausangate eine Vikunja-Jagd. Das zur Familie der Kamele gehörende Vikunja liefert eine äußerst feine Wolle, die eine wichtige Einnahmequelle für die Dorfbewohner darstellt.

Ab ihrem neunten Lebensjahr dürfen die Jungen an der Jagd auf die scheuen Verwandten des seit langem domestizierten Lamas teilnehmen. Mit zunehmendem Alter verändern sich auch die Aufgaben der Jungen bei der Jagd. Zunächst sind sie lediglich Zuschauer, dann betätigen sie sich als Treiber und schließlich nehmen sie an der Schur der Tiere teil. Auf diese Weise wachsen die Jungen zu respektierten Mitgliedern der Gemeinschaft heran.

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