Beiträge mit tag "Rohstoffe

Gavino (vorne re.) und seine Kollegen auf ihrem Weg in die Silber- und Erzminen von Potosí. Bild: ARTE F

Potosi – Der stumpfe Glanz des Silbers

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Montag, 07. November 2011

18.10 – 19.00 Arte Dokumentation, Niederlande 2006, Regie: Ton Van Zantvoort.

Aufgrund großer Silbervorkommen wurde die bolivianische Stadt Potosí im 17. Jahrhundert zu einer der reichsten Städte der Welt und mit mehr als 100.000 Einwohnern zu einer der damals größten. Noch heute wird hier Edelmetall abgebaut – unter oft unerträglichen Bedingungen. Doch die Erträge sinken, und die Bewohner müssen sich nach alternativen Einkommensmöglichkeiten umsehen. Die Dokumentation vermittelt gesellschaftliche und ökonomische Hintergründe des Silberabbaus, wirft einen Blick auf die unerbittliche Welt der bolivianischen Silberschürfer und dokumentiert das Ausklingen ihrer Kultur. (weiterlesen …)

Goldfelder im Nordosten des Kongo. Bewaffnete Gruppen, wie die FDLR, verlangen Schutzgeld und Wegeszoll von den Goldgräbern. Meist sind es Bewohner der nahegelegenen Dörfer, die von bewaffneten Gruppen drangsaliert und unterjocht werden. Wer nicht gehorcht, wird getötet. Bild: SWR/Wolfgang Eilmes, FAZ

Die Kriegstreiber von nebenan

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Mittwoch, 04. Mai 2011

23.30 – 00.15 ARD Deutschland und der Terror im Kongo Ein Film von Susanne Babila

Leise Stimme, eloquentes deutsch, fanatischer Blick. Der Ruander Ignace M. war bis zu seiner Verhaftung in Deutschland Präsident und politischer Führer der Hutu-Miliz FDLR, der sogenannten demokratischen Befreiungsfront Ruandas. Eine der mörderischsten Rebellengruppen, die im Nordosten des Kongo marodiert. (weiterlesen …)

Das Gerberviertel von Fés: Mitten in der Altstadt stehen die riesigen Bottiche der Gerber mit Laugen, Säuren und Farben. Bild: ARTE / © MedienKontor FFP/Aurelia Makdessi Sqalli

Marokko, die andere Seite des Paradieses

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Samstag, 19. Februar 2011

19.25 – 20.05 Arte 360° – Geo Reportage, Regie: Thorsten Niemann Früher Morgen in der Medina von Fés, der schönsten und größten Altstadt ganz Marokkos. Hier lebt Simohamed El Ouzzani mit seiner Frau Nadja in einer kleinen Wohnung. Der schmächtige Mann mit den lebhaften, dunklen Augen ist einer der letzten traditionellen Gerber von Fés – und der beste, wie er selbst sagt. Es ist eine harte Arbeit, doch Simohamed liebt seinen Beruf. Doch ist das traditionelle Gerberhandwerk in Marokko vom Aussterben bedroht. (weiterlesen …)

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Gegen den Strom

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Dienstag, 16. März 2010

20.15 – 21:30 Arte Ein Dokumentarfilm, Frankreich/Deutschland 2009, Erstausstrahlung

Die Bewohner eines Dorfes in Mali müssen täglich mit sechs Litern Wasser pro Person auskommen. Gleichzeitig befürchtet die spanische Metropole Barcelona, aufgrund der Trockenheit den Wasserbedarf seiner Bevölkerung von durchschnittlich 120 Litern pro Kopf und Tag nicht befriedigen zu können. Sechs Liter und 120 Liter – am Beispiel des Wasserverbrauchs wird deutlich, wie relativ das Verständnis von Bedarf und Mangel ist. Mit diesem Widerspruch beginnt der Dokumentarfilm “Gegen den Strom”.

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