Aufbruch ins Karakorum

Samstag, 27. April 2013

20:15 – 21:05 arte
Auf den Spuren der Gletscher. Film von Massimiliano Sbrolla und Paolo Aralla.

Unwirtliche Landschaft des Karakorum. Bild: PHOENIX/ZDF/ARTE/Eikon

1909: Eine italienische Expedition unter Leitung des italienischen Adligen Luigi Amedeo von Savoyen bricht auf in den Himalaya, um die Karakorum-Gletscher zu erforschen. Das 400 Kilometer lange Gebirge erhebt sich im Nordwesten des Himalaya und bildet eine natürliche Grenze zwischen Kaschmir und China. Fünf seiner Gipfel ragen über 8.000 Meter empor, darunter der berühmte K2. (Bild: PHOENIX/ZDF/ARTE/Eikon)

Ein Teilnehmer der Expedition von 1909 ist der Fotograf Vittorio Sella, der die spektakuläre Bergwelt rund um den K2 fotografiert und auf einer mitgeschleppten 35mm-Kamera einen 40-minütigen Schwarz-Weiß-Film dreht: eine Pionierleistung.

Ein Jahrhundert später, im Jahr 2009, begibt sich der Fotograf Fabiano Ventura auf die Spuren Sellas. Er nutzt dessen damalige Kamerapositionen zur „Vermessung“ des ewigen Eises und liefert nach seiner Rückkehr wesentliche Erkenntnisse für die heutige Klimaforschung. Ventura hat ein hochgestecktes Ziel: Er will die Veränderungen der Gletscher und der Umwelt aufzeigen, die während der vergangenen 100 Jahre in diesem empfindlichen System stattgefunden haben.

Seine Fotografien, die denen Sellas bis ins kleinste Detail nachgeahmt sind, eröffnen Forschern bislang ungeahnte Möglichkeiten, Gletschersysteme zu untersuchen und zu vergleichen und die Frage zu beantworten, wie sich das Erscheinungsbild dieser Gegend, die eine der wichtigsten Wasserressourcen der Welt ist, im Laufe des letzten Jahrhunderts gewandelt hat.

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Ein Kommentar
  1. schrieb am 30. Mai 2013 um 02:33 Uhr: | Antworten

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