Die polynesische Odyssee

Samstag, 27. März 2010

20.15 – 21.05 Arte
Dokumentation, Frankreich 2009, ARTE F
Regie: Olivier Comte, Hélène Constanty

Die Phoenixinseln sind mit ihren acht, weitgehend unbewohnten Atollen nur 28 Quadratkilometer groß. Bild: ARTE F / © PDJ Production

Die zahlreichen Inseln Polynesiens liegen weit über den Pazifischen Ozean verstreut. Doch auf all diesen Eilanden leben Angehörige des gleichen Volkes. Die Dokumentation versucht unter anderem zu klären, woher die Polynesier stammen und wie es ihnen vor mehr als 2.000 Jahren gelang, auf einfachen Booten ohne technische Hilfsmittel wie Kompass oder Radar Tausende von Kilometer zurückzulegen.

Mitten im Pazifik, dem größten Ozean der Welt, liegen die polynesischen Inseln wie verstreute Oasen in einer Meereswüste. Und auf all diesen Inseln – von Hawaii und den Osterinseln über Neuseeland bis nach Französisch-Polynesien – leben Angehörige desselben Volkes: die Polynesier. In grauer Vorzeit landeten sie an den mit Palmen gesäumten Stränden der Vulkaninseln. Aber wo begann ihre Reise?
Das Geheimnis um die Herkunft der polynesischen Bevölkerung gab Wissenschaftlern schon immer Rätsel auf. Im 20. Jahrhundert reisten auf der Suche nach ihrer Lösung zahlreiche Seefahrer und Forscher aus aller Welt nach Polynesien, darunter Eric de Bisschop, Thor Heyerdahl, Francis Cowan, David Lewis und James Siers. Sie stachen in See, um die Reise der ersten Polynesier nachzuvollziehen. Dabei besannen sie sich auf Jahrhunderte alte Fertigkeiten, zum Beispiel wie man eine seetaugliche Piroge baut und wie man einen Kurs ohne Kompass und Radar hält, einzig mit Hilfe der Sterne, der Strömungen und der Vögel.

Diese Forschungsreisen, wie auch jüngere wissenschaftliche Erkenntnisse, bestätigen, dass die Polynesier bereits 1.500 Jahre vor Magellans erster Weltumsegelung, die im August 1519 begann, alle großen und kleinen Inseln des Pazifiks besiedelt hatten.

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