Ein Jahr in Tibet (5/5)

Freitag, 11. Februar 2011

16.50 – 17.35 Arte
Die Geschichte dreier Mönche, Dokumentationsreihe, Großbritannien 2008, Regie: Sun Shuyun
Der junge Mönch Tsephun mit einer Maske Bild: ARTE F / © Sevenstones Media
Das Himalaya-Land Tibet verändert sich rasant. Die letzte Folge der Dokumentationsreihe begleitet drei Mönche im Pel-Kor-Kloster, deren Schicksale stellvertretend für diesen Wandel stehen.

Tsultrim ist der stellvertretende oberste Lama des Pel-Kor-Klosters. Er muss bei der Verwaltung des Klosters immer wieder taktieren, um die Vielzahl der staatlichen Bestimmungen einzuhalten. Tsephun ist der jüngste Mönch im Kloster. Mit zwölf Jahren wurde er Novize. Jetzt lebt und arbeitet der inzwischen 15-Jährige mit seinem 77-jährigen Lehrmeister, dem Lama Dondrup, zusammen.

Tsephun und der mürrische Dondrup teilen sich eine Klosterzelle. Ihr Verhältnis ist eng, aber nicht ohne Konflikte. Tsephun hilft seinem Meister beim täglichen Aufräumen und Saubermachen. Dafür lehrt Dondrup ihn die Sutras – einprägsame Lehrtexte in Versform, die traditionell als Lehrreden Buddhas gelten – und Schriften, die jeder Mönch beherrschen muss.

Im Laufe der Zeit wird aus dem hilfsbereiten und aufmerksamen Tsephun ein aufmüpfiger, von den Turbulenzen der Pubertät geplagter Jugendlicher. Sein Verhältnis zu Dondrup verschlechtert sich derart, dass Dondrup keinen Rat mehr weiß und Tsultrim bittet, Tsephun des Klosters zu verweisen – eine Schande für Tsephun und seine Familie.

Inzwischen leitet Tsultrim die Bestattungsriten für einen der Lamas. Er veranlasst die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zu Buddhas Geburtstag, dem wichtigsten Ereignis im tibetischen Kalender.

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