Nepal – Im Land der Sherpa

Mittwoch, 10. August 2011

15.15 – 16.00 NDR
Länder-Menschen-Abenteuer. Ein Film von Peter Weinert und Dieter Glogowski

Der 7-jährige Dorje Sherpa will die größten Berge der Welt sehen. Bild: rbb/SWR/Dieter Glogowski
Dorje Sherpa ist sieben Jahre alt und lebt in Nepal in dem kleinen Dorf Bengka. Sein Wunsch ist es, endlich die größten Berge der Welt zu sehen.

Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Urgroßvater bricht er auf, um seine erste große Reise durch das Land der Sherpa anzutreten. Der Weg führt durch faszinierende Landschaften zum Kloster von Thame. Dort findet gerade das Mani-Rimdu-Fest statt, eine mehrtägige buddhistische Feierlichkeit mit Maskentänzen und eindrucksvollen Ritualen. In Namche Bazar treffen Dorje und seine Begleiter den 90-jährigen Gyalzen Sherpa, den letzten noch lebenden Sherpa aus der legendären Everest-Expedition von Sir Edmund Hillary.

Ihr Weg führt sie weiter durch die Gebirgswelt des Himalaja, vorbei an Eisriesen wie Nuptse, Lhotse oder Ama Dablam. Schließlich erreichen sie den 5.656m hohen Kala Patthar, und in einem letzten Ritual werden die Götter gnädig gestimmt und um Schutz gebeten für den kleinen Dorje auf dem Weg in die Gemeinschaft der Sherpa.

Dieter Glogowski und Peter Weinert ist nicht nur ein einfühlsames Portrait eines Jungen in der ebenso kargen wie reizvollen Himalaja-Region gelungen, ihr Film gibt auch interessante und aufschlussreiche Einblicke in die Lebenswelt des gesamten Volkes der Sherpa. Es ist hierzulande ein gängiges Missverständnis, das Wort Sherpa bedeute Träger. Tatsächlich beschreibt es ein rund 180.000 Menschen umfassendes Volk, das vor über 500 Jahren von Tibet nach Nepal, vor allem in die Solu-Khumbu Region des Himalaja eingewandert ist. Aufgrund ihrer Ausdauer werden Sherpa seit je her in großen Höhen als Expeditionshelfer eingesetzt.

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