Neue Freiheit in Myanmar

Sonntag, 16. September 2012

21.45 – 22.30 Phoenix
Berichte aus einem Land im Umbruch. Film von Robert Hetkämper.

Myanmar, das "Goldene Land" mit seinen Pagoden und Tempeln erlebt zur Zeit eine neue Freiheit. Die Zensur der Medien wurde gelockert, Demonstrationen werden zugelassen. Nach vielen Jahren wurde dem Team des ARD-Südostasien-Studios Singapur wieder die Einreise gestattet. Korrespondent Robert Hetkämper fand ein Land im Umbruch. Bild: PHOENIX/ARD-Studio Singapur

Myanmar, das „Goldene Land“ mit seinen Pagoden und Tempeln, erlebt gegenwärtig eine neue Freiheit. Die noch vom Militär beherrschte Regierung wagt ein bisschen Demokratie. (Bild: PHOENIX/ARD-Studio Singapur)

Politische Gefangene wurden freigelassen, als Prominenteste die Nobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi. Die Zensur der Medien wurde gelockert, Demonstrationen sind jetzt erlaubt.Südostasien-Korrespondent Robert Hetkämper fand ein Land im Umbruch, dessen vorläufiger Höhepunkt die Wahl von Aung San Suu Kyi ins Parlament war. Myanmar verändert sich aber auch in seinem Alltag. Ein neuer Autoboom verändert das Gesicht der Metropole.

Eine junge Pop-Sängerin erprobt die Grenzen der persönlichen Freiheit. Gezeigt wird das Leben in einer kleinen Wohnstraße von Yangoon, mit ihren Teeshops am Straßenrand, den Werkstätten und Geschäften. Überall herrscht Aufbruchstimmung. Nur auf dem Lande, im trocken-heißen Zentrum des Landes, geht das Leben unverändert seinen Gang, fast wie im Mittelalter. Es gibt keinen elektrischen Strom, Wasser wird mit Ochsenkarren am Brunnen geholt. Und gepflügt werden die Erdnussfelder mit Ochsen und Holzpflug.

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