Operation Rückzug

Mittwoch, 09. Januar 2013

21.00 – 21.45 Phoenix
Die Bundeswehr verlässt Afghanistan. Film von Jürgen Osterhage und Thomas Kaspar.

Kameramann Shivayogi PM vor dem Transportmittel des ARD-Teams in Afghanistan-ein amerikanischer Chinook-Hubschrauber. Bild: PHOENIX/ARD-Studio Neu Delhi.

Es ist die größte logistische Herausforderung in der Geschichte der Bundeswehr. 6.000 Container und 1.700 Fahrzeuge, Waffen, Munition, Panzer, Laster und Haubitzen – das alles muss vom Hindukusch wieder in die Heimat: per Luftfracht, auf Landstraßen oder mit der Eisenbahn. (Bild: PHOENIX/ARD-Studio Neu Delhi)

Der erste größere deutsche Stützpunkt, den die Bundeswehr schließt, ist Faizabad im Osten Afghanistans – hier muss die Bundeswehr beweisen, ob sie die Mammutaufgabe Abzug stemmen kann. Denn wie baut man eine Garnison mit Hunderten Soldaten und Dutzenden Fahrzeugen zurück, wenn bis zum letzten Tag Essen, Wasser, Strom und Sicherheit gewährleistet werden muss?

Mitten in der Anschlags-Hochsaison, bei laufenden Operationen und Erfüllung täglicher mandatsbezogener Aufgaben, ist eine logistische Herausforderung zu bewältigen, für die es bei der Bundeswehr keine Erfahrungen gibt. Dafür braucht es Spezialisten – Männer und Frauen, die wissen, wie man einen Container so packt, dass er eine über 6000-Kilometer-lange Reise übersteht, die sich mit Hygienevorschriften und Tierseuchen auskennen und den Papierkram mit den lokalen Behörden erledigen können.

PHOENIX begleitet den Abzug mit der Kamera, verfolgt den Weg von tonnenschwerer Ausrüstung und Fahrzeugen. Im Mittelpunkt der Reportage steht die logistische Herkulesaufgabe Rückzug und die Menschen, die sie schultern müssen.

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