Unsere Meere – Schön und gefährdet

Freitag, 02. Dezember 2011

21.40 – 22.30 Arte
Dokumentation, Großbritannien 2010, Regie: Peter Oxley.

Nicht nur die Regenwälder, sondern auch die Ozeane wirken der steigenden Kohlendioxidbelastung der Atmosphäre entgegen. Wie sehr die Ozeane darunter leiden, soll mit diesem schwimmenden Labor herausgefunden werden. Bild: ARTE F / © David Kline, University of Queensland.

Auf Grundlage von Ergebnissen des internationalen Forschungsprogramms Census of Marine Life, bei dem mehr als 2.000 Wissenschaftler aus rund 90 Ländern die Artenvielfalt auf dem Meeresboden und in den Ozeanen untersuchen, versteht sich die Dokumentation „Unsere Meere – Schön und gefährdet“ als Aufruf zu mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Weltmeeren.

Das internationale Forschungsprogramm Census of Marine Life – das als eine Art Volkszählung unter Wasser verstanden werden kann – untersucht die Artenvielfalt auf dem Meeresboden und in den Ozeanen. Nach 540 Tauchgängen und 9.000 Tagen auf See schätzen die Wissenschaftler, dass mehr als eine Million Arten die Weltmeere bewohnen. 250.000 von ihnen wurden bereits klassifiziert, 16.000 davon seit dem Jahr 2000. Allein bei der Bestandsaufnahme im Rahmen des Projekts entdeckten die Forscher 1.200 neue Arten. Dennoch vermuten die für das Projekt verantwortlichen Biologen, dass etwa ein Fünftel der Ozeanbewohner noch völlig unerforscht ist.

Wie bedroht die unglaubliche Artenvielfalt ist, zeigen die Ergebnisse des Forschungsprogramms eindrücklicher denn je. Die Verminderung der Meerespopulation mit jeder Generation ist vor allem auf Überfischung, Verschmutzung und Zerstörung von Lebensräumen zurückzuführen. David Attenborough ruft in dieser Dokumentation zu mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Meeren auf.

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