Wildes Indochina (1/5): Kambodscha – Fluch und Segen des Monsun

Donnerstag, 01. Oktober 2015 | 14:50 – 15:35 3sat

Dokumentation, Regie: James Hemming.

In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: Überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung.

Die Wasserwege des mächtigen Mekong Flusses erstrecken sich über 4000 Kilometer. Bild: ZDF/James Hemming

Die Wasserwege des mächtigen Mekong Flusses erstrecken sich über 4000 Kilometer. Bild: ZDF/James Hemming

 

Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel.

Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen.

Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.

Bild: ZDF/James Hemming

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