Wildes Indochina (5/5): China – Paradies im Wandel

Donnerstag, 01. Oktober 2015 | 17:45 – 18:30 3sat

Dokumentation, Regie: Allison Beau.

Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre.

Die Kormorane tauchen unermüdlich nach den Fischen. An einem guten Tag kommen bis zu 50 Kilogramm zusammen. Bild: ZDF/Tom Hollings

Die Kormorane tauchen unermüdlich nach den Fischen. An einem guten Tag kommen bis zu 50 Kilogramm zusammen. Bild: ZDF/Tom Hollings

 

Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern.

Die Volksrepublik verbraucht zweimal so viele Ressourcen, wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung.

In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester.

Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.

Bild: ZDF/Tom Hollings

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