Hungerkrise im Südsudan: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung bedroht

Köln/Juba. Anhaltende Konflikte, Überflutungen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben dazu geführt, dass im Südsudan 6,35 Millionen Menschen von Hunger bedroht sind. Damit haben laut UN absehbar mehr als 50 Prozent der Bevölkerung nicht genügend Nahrungsmittel zur Verfügung. In einigen Landesteilen gibt es bereits eine akute Hungersnot.

„Es ist eine alarmierende Situation, auf die wir schnell reagieren müssen. Sonst werden in einigen Wochen schon 60 Prozent der Bevölkerung vom Hunger bedroht sein“, sagt Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International.

Mehrere Krisen überlagern sich

Da sich mehrere Krisen überlagern, hat sich die Situation in den vergangenen Monaten verschärft. Die politische Situation ist instabil und Angriffe verschiedener Gruppierungen führen immer wieder zu Vertreibungen der Bevölkerung. Gleichzeitig haben Überflutungen Ernten vernichtet. Und die Corona-Pandemie hat die Situation für die Menschen zusätzlich verschlechtert.

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