Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo weitet die internationale Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe ihre Unterstützung in der Region Nord-Kivu aus. Dort fehle es den Menschen derzeit vor allem an sauberem Trinkwasser und an ausreichenden Mengen an Desinfektionsmitteln wie Chlor.
Nach Angaben von Help ist die Situation äußerst angespannt. Landesweit seien bereits mehr als 400 Ebola-Fälle registriert worden. Infolge dessen sei der Gesundheitsnotstand ausgerufen und die Grenze zwischen Gisenyi in Ruanda und Goma im Kongo geschlossen worden. Die Menschen in der Region lebten in großer Unsicherheit und Angst.
Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, unterstützt Help nach eigenen Angaben Präventionsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäusern und Vertriebenencamps. Dazu gehören unter anderem die Herstellung und Verteilung von Flüssigchlor zur Desinfektion sowie Schulungen für Gesundheits- und Gemeindepersonal. Gleichzeitig weist die Organisation darauf hin, dass der Bedarf die vorhandenen Kapazitäten deutlich übersteige.
Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Rund 15 Millionen Menschen sind dort auf humanitäre Hilfe angewiesen. Help betont, dass das Gesundheitssystem im Land bereits jetzt stark überlastet sei und viele Menschen auf medizinische Angebote lokaler Hilfsorganisationen angewiesen seien.
Da Ebola hoch ansteckend ist, wächst nach Einschätzung der Hilfsorganisation das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung zusätzlich durch Fluchtbewegungen innerhalb des Landes. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, seien deshalb dringend zusätzliche finanzielle Mittel notwendig. Help warnt, dass entschlossenes Handeln jetzt entscheidend sei.
Die Organisation ist bereits seit vielen Jahren in der Demokratischen Republik Kongo aktiv. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation UGEAFI arbeitet Help daran, die Gesundheitsversorgung in Nord-Kivu im Osten des Landes zu stärken und gleichzeitig Nothilfe zu leisten.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V./Veröffentlicht am 19.05.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.