KONKRET-Preis 2026 ehrt innovative Projekte für bessere Versorgung

By Nima

Die Lilly Deutschland Stiftung hat am 11. Juni 2026 in Frankfurt am Main zum sechsten Mal den KONKRET-Preis für innovative Gesundheitsversorgung vergeben. Unter dem Motto #KONKRETRichtungZukunft wurden vier Projekte ausgezeichnet, die mit neuen Ideen und starkem Engagement konkrete Verbesserungen für Patientinnen und Patienten erreichen wollen.

Markus Felten, Vorstandsvorsitzender der Lilly Deutschland Stiftung, betonte, dass Zukunft nicht von selbst entstehe, sondern von Menschen gestaltet werde, die Probleme erkennen und neue Lösungen entwickeln. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigten eindrucksvoll, wie sich innovative Konzepte ganz praktisch in bessere Versorgung übersetzen lassen.

Den ersten Platz und damit ein Preisgeld von 15.000 Euro erhielt die Between the Lines gGmbH. Die Organisation wurde für ihre App „Between The Lines“ ausgezeichnet, die Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu psychosozialer Unterstützung eröffnet. Die Plattform verbindet verständlich aufbereitete Informationen mit qualitätsgesicherten Hilfsangeboten vor Ort und im digitalen Raum. Ziel ist es, junge Menschen schneller mit passenden Unterstützungsangeboten in Kontakt zu bringen.

Der zweite Platz ging an Atemzeit e. V., der mit 10.000 Euro dotiert ist. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Haus Atemzeit“, das als bundesweit einzigartiges Versorgungsmodell für Familien mit schwerstkranken und beatmeten Kindern gilt. Das Konzept bündelt Intensivpflege, therapeutische Angebote und psychosoziale Begleitung an einem Ort. Auf diese Weise sollen Familien nach langen Klinikaufenthalten dabei unterstützt werden, wieder selbstständiger in ihren Alltag zurückzufinden.

Der dritte Preis in Höhe von 5.000 Euro wurde an Tooliip vergeben. Das Team aus Darmstadt entwickelt mit seinem Projekt eine KI-gestützte Alltagsbegleitung für Menschen mit Parkinson und deren Angehörige. Über Sprachinteraktion können Symptome im Alltag dokumentiert werden. Diese Informationen werden in strukturierte Verlaufsberichte übersetzt, die künftig als Grundlage für individuellere Behandlungsentscheidungen in der ärztlichen Versorgung dienen sollen.

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Zusätzlich wurde ein Sonderpreis für vernetzte Gesundheit in Höhe von 5.000 Euro an die MPIRIQ Science Technologies GmbH verliehen. Prämiert wurde das Projekt „Zeit ist Fuß 2.0“, das die digitale Wunddokumentation eines bundesweiten Versorgungsnetzwerks mit einer KI-gestützten Plattform für Menschen mit diabetischem Fußsyndrom verbindet. Durch frühere Risikoerkennung und eine bessere Vernetzung aller Beteiligten sollen Behandlungen beschleunigt und vermeidbare Amputationen reduziert werden.

Auch die ausgezeichneten Projekte selbst hoben die Bedeutung des Preises hervor. Klara Honsl, Co-CEO von Between the Lines, erklärte, dass die Auszeichnung weit mehr sei als eine Unterstützung für das eigene Herzensprojekt. Sie sehe darin auch ein wichtiges Signal dafür, dass mentale Gesundheit ernst genommen und gefördert werden müsse. Gerade jungen Menschen könne das Hoffnung geben.

Nina Jäger, zweite Vorstandsvorsitzende von Atemzeit e. V., machte deutlich, dass die Ehrung vor allem den Familien gelte, die erschöpft, traumatisiert und oft von einem System alleingelassen seien, das technische Versorgung finanziere, aber die Menschen dahinter häufig vergesse. Dass die Stiftung genau dort hinschaue, wo andere wegsehen, mache Mut und gebe Kraft zum Weitermachen.

Auch Max Gudzent, Co-Founder und CEO von Tooliip, sprach von einer großen Ehre. Die Auszeichnung sei für das Team eine wichtige Bestätigung und helfe dabei, mehr Aufmerksamkeit für die unheilbare Parkinson-Erkrankung zu schaffen. Zugleich gebe sie Rückenwind für das Ziel, personalisierte Gesundheitsversorgung breiter zugänglich zu machen.

Sabine Kramp, Leiterin Medizinische Partnerschaften bei MPIRIQ Science Technologies, erklärte, dass der Sonderpreis die tägliche Arbeit des Unternehmens bestätige. Ziel sei es, Versorgung und Forschung sinnvoll miteinander zu verbinden, ohne den Praxen zusätzliche Belastungen aufzuerlegen. Im Mittelpunkt stehe dabei immer, mehr Zeit für Patientinnen und Patienten zu schaffen und einen echten Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Zukunft zu leisten.

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Die Lilly Deutschland Stiftung mit Sitz in Bad Homburg verfolgt das Leitbild „Gesundheit weiterdenken“. Als gemeinnützige und unabhängige Stiftung will sie nachhaltige Impulse für eine gesunde Gesellschaft setzen und dafür herausragende theoretische wie praktische Ansätze fördern. Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 hat sie gemeinsam mit Fachleuten aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Ethik, Krankenkassen und Politik zahlreiche bedeutende Projekte initiiert und unterstützt.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Lilly Deutschland Stiftung/Veröffentlicht am 15.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.