Tikopia – Im Auge des Zyklons

Donnerstag, 24. März 2011

16.45 – 17.40 Arte
Dokumentation, Norwegen 2005, Regie: Thomas Lien

Die Bewohner der Südseeinsel Tikopia versuchen weiterhin ihre kleine Inselgesellschaft von westlicher Modernisierung fernzuhalten und ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Bild:  ARTE F
Die Südseeinsel Tikopia wurde Ende 2002 von einem extrem starken Wirbelsturm getroffen. Alle 1.200 Inselbewohner kamen mit dem Leben davon, verloren allerdings ihr gesamtes Hab und Gut. Die Dokumentation erzählt vom schwierigen Wiederaufbau auf der Insel und porträtiert die Bewohner des Eilands, die versuchen, sich von westlicher Modernisierung nicht völlig vereinnahmen zu lassen.

Am 29. Dezember 2002 wurde die Südseeinsel Tikopia vom Wirbelsturm „Zoe“, der mit 330 Kilometern pro Stunde über die Insel hinwegfegte, heimgesucht. Die genaue Kenntnis der Naturverhältnisse sowie uraltes Wissen und Brauchtum bewahrten alle 1.200 Inselbewohner vor dem Tod, während sie ihre Häuser und ihre gesamte Habe verloren.

Die Dokumentation zeigt das Leben auf der Insel vor und nach der Katastrophe. Das zukünftige Oberhaupt der Ethnie erzählt vor der Kamera von den Problemen beim Wiederaufbau der Insel und erklärt, warum seiner Ansicht nach die kleine Inselgesellschaft vor westlicher Modernisierung und Vereinnahmung bewahrt werden sollte. Beispielsweise ist für die Inselbewohner das Problem der Erderwärmung alles andere als eine abstrakte Theorie, denn sie sind täglich mit ihren Folgen konfrontiert.

Aufgrund seiner profunden Kenntnisse über die polynesische Kultur gelang es dem Filmteam, freundschaftliche Beziehungen zu den Bewohnern von Tikopia aufzubauen. So war es möglich, am Inselalltag teilzunehmen und sowohl die Schönheit der Insel als auch die traditionelle Lebensweise ihrer Bewohner mit der Kamera einzufangen.

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