Zug-Geschichten (4/5)

Donnerstag, 05. Januar 2012

18.15 – 19.00 Arte
Birma und Bangladesch – Jenseits der Grenzen
Dokumentationsreihe, Niederlande 2006, Regie: Rob Hof.

An den Eisenbahnschienen, die Chittagong, die zweitgrößte Stadt Bangladeschs, mit der Hauptstadt Dhaka verbinden. Bildrechte: ARTE F

An den Eisenbahnschienen, die Chittagong, die zweitgrößte Stadt Bangladeschs, mit der Hauptstadt Dhaka verbinden. Bildrechte: ARTE F

Im vierten Teil der Reihe geht die Zugreise von Myanmar, einem Land, das sich extrem nach außen abgrenzt, über Bangladesch, das sich einem modernen Islam verpflichtet fühlt, bis an die Grenze zu Indien.

Mit dem Zug durch Südostasien: Der niederländische Filmemacher Rob Hof hat für seine fünfteilige Dokumentationsreihe Regionen und Länder besucht, von denen es weit mehr als Krisen und Katastrophen zu berichten gibt. Er erzählt von zahlreichen Begegnungen mit Menschen der Region, die in der eher unverbindlichen und entspannten Situation einer Zugreise ihre Sicht auf die Welt schildern.

Die Zugfahrt führt von Rangun, der früheren Hauptstadt Myanmars, bis nach Benapol an der Grenze zwischen Bangladesch und Indien. Myanmar ist ein Staat, der sich strikt gegen fremde Einflüsse abzuschotten versucht. Jegliche Opposition – egal ob religiös oder politisch motiviert – wird bekämpft. Doch während der Zugreise begegnet Filmemacher Rob Hof auch einigen politischen Dissidenten.

Bangladesch ist demgegenüber ein Land der Kontraste, dessen Regierung einen modernen, gemäßigten Islam vertritt. Sie steht dem Terrorismus ablehnend gegenüber. Aber auch in Bangladesch wird gegen politisch Andersdenkende vorgegangen. Unterwegs hat Filmemacher Rob Hof noch ein eher ausgefallenes Erlebnis: Eine Reisende bietet ihm die Hand ihrer Tochter an.

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