Naturparadiese Afrikas (2/4): Namibia

Dienstag, 22. Juni 2010

19.30 – 20.15 Arte
Dokumentationsreihe, Südafrika 2010
Regie: Richard Kirby

Durch den südlichen Teil Afrikas zwischen Indischem Ozean und Atlantik führt die vierteilige Entdeckungsreise „Naturparadiese Afrikas“. Sie beginnt im Ngorongoro-Krater in Tansania. Auf dem Weg zum Okavango-Delta in Botsuana zeigt sie die Naturwunder Namibias und folgt dem Sambesi. Dabei dokumentiert sie das Überleben von Mensch und Tier im Wechsel von Dürre und Flut, Hitze und Kälte.

Seelöwen am Strand Bild: ZDF / © Evie Pace

Im Westen Namibias, entlang des Atlantiks, erstreckt sich die Namib-Wüste mit bis zu 300 Meter hohen Sanddünen. Tagsüber ist die Region der heißeste Ort der Welt, nachts wird es jedoch bitterkalt. Doch nicht immer herrschte hier ein lebensfeindliches Extremklima. Die Reste von 1.000 Jahre alten Bäumen zeugen von einem einstmals fruchtbaren Lebensraum.

Noch heute gehen die Hindi als nomadische Jäger und Sammler ihrer traditionellen Lebensweise nach. Das Einreiben mit der roten Erde Namibias dient ihnen als Schutz vor Sonne und Ungeziefer.

Namibia hat den höchsten Gepardbestand der Welt. Die extrem schnellen Raubtiere jagen in der Gruppe und teilen ihre Beute untereinander. Seit Tausenden von Jahren bewohnen sie den gleichen Lebensraum wie die Menschen. Das bezeugen die Felsmalereien im Twyfelfontein-Tal.

Die Skeleton- beziehungsweise Skelettküste bildet den nördlichen Teil der Namib-Wüste. Wenn am Morgen die trockene Luft der Wüste auf die kalte Atlantikluft stößt, bildet sich Nebel, der die Sanddünen kilometerweit verhüllt. Direkt am Meer findet sich die größte Seehundkolonie der Welt. Während Seehundbullen ihr Territorium verteidigen, lauern Schakale auf die frisch geborenen Heuler.

Tiefer im glühend heißen Landesinneren haben sich die Tiere den extremen Umständen angepasst. So überleben Geckos, indem sie das Kondenswasser trinken, das sich auf ihrem Kopf sammelt. Um der Gluthitze des Tages zu entkommen, vergraben sie sich tief im Sand. Und die eigenartig aussehende Welwitschia-Pflanze kann trotz der extremen Trockenheit bis zu 2.000 Jahre alt werden.

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