Schwarze Magie und weiße Haut

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Donnerstag, 14. März 2013

18.15 – 19.10 Arte
Dokumentation, Italien, 2010, Regie: Romano Montesarchio.

Die 20-jährige Arapha lebt in Daressalam, der größten Stadt Tansanias. Sie würde gerne in ihr Heimatdorf zurückkehren, aber sie hat Angst. Arapha ist Albino, hat also eine helle Haut und helles Haar. Seit einige Medizinmänner auf dem Land Albinos magische Kräfte zuschreiben und nicht davor zurückschrecken, sie zu verstümmeln oder gar zu ermorden, müssen Albinos in bestimmten Regionen Tansanias um ihr Leben fürchten.

In ihrem Heimatdorf am Viktoriasee lebt ihre Großmutter, die der einzige Mensch ist, der sie jemals wirklich geliebt hat. Doch Arapha hat allen Grund, Angst vor diesem Ort zu haben. Denn dort wurde sie beinahe ermordet, alleine deshalb, weil sie Albino ist.

Albinos fehlt das Pigment Melamin, das unter anderem für die Färbung der Haut verantwortlich ist. Ihr blasses Äußeres macht Albinos auffällig, sie gelten in Afrika als verwunschen und sonderbar. Das ist vor allem gefährlich, seit selbst ernannte Medizinmänner Albinos magische Kräfte andichten und aus ihren Körperteilen Zaubertränke brauen. Dabei schrecken sie nicht einmal vor grausamster Verstümmelung ihrer Opfer und sogar Mord zurück.

Araphas Geschichte gibt Einblick in die bisweilen dramatische Lebenssituation tansanischer Albinos, die nicht nur für politische Anerkennung sondern sogar um das schlichte Grundrecht auf physische und psychische Unversehrtheit kämpfen müssen.

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