Unterwegs im Süden Afrikas (2/5): Von Reddersburg nach Durban

Dienstag, 15. Juni 2010

16.55-17.40 Arte

In der Nähe von Reddersburg in der Provinz Free State lebt die burische Farmerfamilie Wernich auf ihrer abgelegenen Rinderfarm. Der Alltag dieser weißen Afrikaner lässt erkennen, dass die Buren noch immer ihren neuen Platz im modernen Südafrika suchen – gesellschaftlich wie ökonomisch.

Der Ältestenrat von Mvezo vor der Gedenkstätte für Nelson Mandela an seinem Geburtsort Bild: NDR / © NDR/Looksfilm

Entlang der Drakensberge führt die Reise in die Region Eastern Cape. Das ehemalige Homeland Transkei ist auch heute noch das Siedlungsgebiet der Volksgruppe Xhosa. Über die Stadt Mthatha (früher: Umtata) geht es weiter zum Geburtsort Nelson Mandelas. Sein Enkel, der Stammesführer Mandla Mandela, hat seine Karriere als Unternehmer aufgegeben und engagiert sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in der Region.

Die „Wild Coast“ gilt als eine der schönsten und ursprünglichsten Küsten Afrikas. Aussteiger und Althippie Ben Dekker führt hier in seiner selbst gebauten Robinson-Crusoe-Welt mit zauberhaftem Meeresblick ein entspanntes Leben. Die Reise Richtung Durban führt durch die im Landesinneren gelegene Provinz KwaZulu-Natal. Hier besucht die charismatische Geschichtenerzählerin Gcina Mhlope eine Grundschule. Sie möchte Verantwortung übernehmen und die Kinder zum Lesen animieren. Denn Bildung ist auch hier der Schlüssel zur Zukunft.

Durban liegt an der Ostküste Südafrikas, am Indischen Ozean. Viele Einwohner der Stadt sind indischer Abstammung. Alfie Moddley managt heute ein Curry-Restaurant. Er erzählt seinen Aufstieg vom armen Jungen aus der Township zum wohlhabenden Mann mit Mercedes und großem Haus. Auf dem bunten Victoria-Markt im Stadtzentrum verkauft Diamini Khumalo ihre Heilkräuter und Gewürze. Doch die traditionelle Heilerin organisiert auch den Widerstand gegen den geplanten Abriss der Markthallen.

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