Curacao – das blaue Wunder der Karibik

Donnerstag, 17. Januar 2013

20.15 – 21.00 NDR
mareTV, Film von Steffen Schneider.

 „Blue Curaçao“: Das Wasser vor der Küste der karibischen Insel leuchtet in den Türkistönen des berühmten Likörs. Bild: NDR/Florian Melzer

Das erste blaue Wunder auf Curacao erlebten die spanischen Eroberer: Ihre Orangenbäume wollten auf den kargen Böden einfach nicht gedeihen. Enttäuscht zogen sie wieder ab – ein Fehler, denn aus schrumpeligen Bitterorangen destillierte ein Insulaner später den heute weltberühmten blauen Likör. Heute ist Curacao einer der beliebtesten Anlaufpunkte zahlloser Kreuzfahrtschiffe auf ihren Karibik-Törns. Die Insel liegt nämlich außerhalb des Hurrikangürtels. MareTV besucht die Bewohner der Insel, die lässig aus allem das Beste machen. (Bild: NDR/Florian Melzer)

Eric Miguel ist pausenlos im Einsatz. Er ist der Brückenwärter auf der Queen Emma Bridge, dem Wahrzeichen von Curacaos Hauptstadt Willemstad. „Swinging old Lady“ wird die Schwimmbrücke auch genannt: Im Stunden-Takt öffnet und schließt Eric Miguel die Brücke, um riesige Hotelschiffe, Containerfrachter oder Tanker durch die Hafeneinfahrt zu lassen. Dann wird Eric Miguel vom Brückenwärter zum Brückenkapitän, denn die Brücke hat zwei Motoren und wird wie ein Schiff zur Seite gefahren. Nach der Schicht geht Eric in die Garküche von Yvonne Troeman. Ihre Spezialität: „Kadushi“, Kaktussuppe. „Schön schleimig muss sie sein“, meint Yvonne, „sonst rutscht sie nicht durch.“ Zutaten? Zum Kaktusfleisch kommen Schweineschwänze und Muscheln – und ein paar Leckereien, die Yvonne lieber nicht verrät.

Barbara van Bebber ist die einzige U-Boot-Pilotin auf Curacao und geht dem (türkis)blauen Wunder der Karibik buchstäblich auf den Grund. Sie verchartert das Boot an Meeresbiologen und betuchte Privatentdecker. Ganz nebenbei räumt sie auf da unten. Ihr „Cura-Sub“ hat Greifarme. Alles, was nicht auf den Meeresgrund gehört, nimmt sie mit: Bierflaschen, Autoreifen, Plastikmüll. Über Wasser stellt Jeroen Eikelenboom fest, dass sein Traum von der Eröffnung eines Surfclubs mit harter Arbeit verbunden ist. Ausgerechnet in seiner Traumbucht gibt es keinen Sand! Aber Jeroen weiß sich, wie alle Insulaner, zu helfen und karrt den kostbaren Sand einfach aus der Nachbarbucht herüber.

http://www.ndr.de/mare/

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