Geheimnisvolles Venezuela

Donnerstag, 11. Dezember 2014 | 20:15 – 21:00 NDR

Expedition durch das Guayana-Hochland. Von Michael Schmidt. Aus der Reihe Länder-Menschen-Abenteuer.

Die Tepuis, die Tafelberge Venezuelas, erheben sich wie mächtige Kathedralen aus dem feucht-heißen Dschungel. Ein Team des NDR reist über reißende Flüsse, auf staubigen Pisten und in engen Flugzeugen durch den Süden Venezuelas. 42 Tage lang sind die Expeditionsteilnehmer zu den spektakulären Tafelbergen im Hochland von Guayana unterwegs. Dabei begegnen sie zahlreichen ungewöhnlichen Menschen und müssen so manches Abenteuer bestehen.

Flug über das Chimanta-Massiv im Süden Venezuelas. Bild: NDR/think tank/Michael Schmidt

Flug über das Chimanta-Massiv im Süden Venezuelas.
Bild: NDR/think tank/Michael Schmidt

Nur auf der ersten Etappe gibt es noch so etwas wie Straßen. Die Gran Sabana ist eine Savannenlandschaft im Osten des Landes, es ist das Land der Pemón-Indianer. Dort trifft das Team das Aussteiger-Paar Alfredo und Wilma, das behauptet, dass ganz in der Nähe rosa UFOs gelandet sind.

Aber nicht nur Esoteriker und Ausgeflippte leben in der weiten Graslandschaft. Ditza betreibt eines der wenigen Restaurants in der endlosen, menschenleeren Landschaft. Sie kocht jeden Tag, aber ob überhaupt Gäste zu ihr finden, weiß sie nie.

Ein erster Höhepunkt der Reise ist der Salto Angel, der höchste Wasserfall der Erde. Dort stürzt das Wasser fast 1.000 Meter in die Tiefe. Im nahen Chimanta-Massiv dringen die Expeditionsteilnehmer tief in das Höhlensystem eines Tafelberges vor. Ein Biologe, der das Team dabei begleitet, entdeckt dabei eine neue Spinnenart, eine kleine Sensation.

Dann liegt ein ganz besonders schwieriger Abschnitt vor den Reisenden: Auf der Suche nach den Sanema-Indianern geht es fünf Tage lang über den wilden Río Caura mit seinen zahlreichen Stromschnellen. In einem Dorf angekommen, können die Männer eine Geisterheilung beobachten.

Nach einem kleinen Abstecher nach Kolumbien, wo das überall im Grenzgebiet von Glücksrittern gefundene Gold eingeschmolzen wird, geht es in einem größeren Flussschiff, der „Iguana“, über den Orinoco. Ziel ist ein Besuch bei den Inepa-Indianern. Sie nehmen das Team freundlich auf.

Nach vielem Hin und Her bekommt das Team dann auch die Erlaubnis, den schönsten aller Tepuis in Venezuela zu besuchen: den Autana, eine steingewordene Kathedrale mitten im Dschungel.

Bild: NDR/think tank/Michael Schmidt

Link zur Sendung: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/laender-menschen-abenteuer/index.html

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