7000 Kilometer Heimweh – Ein Jahr in China (3/4)

Samstag, 24. September 2011

15.15 – 15.45 Phoenix
Liebe in China. Film von Arne Birkenstock und Jürgen Kura.

Christian Peckart und sein chinesischer Gastbruder Guan Xin trinken Bruderschaft. Bild: PHOENIX/WDR/Fruitmarket Kultur und Medien GmbH

China ist ein Land, das zwischen Jahrtausende alter Tradition, Kommunismus und Kapitalismus hin- und hergerissen ist. Vor allem Avid und Franziska nehmen diese Kontraste wahr.

Endlich ist es soweit: Franziska darf ihren sehnsüchtig erwarteten Freund in die Arme schließen. Beim Wiedersehen fließen Freudentränen. Mit dem Transrapid geht es vom Flughafen in ein Hotel, denn übernachten darf er natürlich nicht bei ihr. So tolerant ist ihre chinesische Gastfamilie dann doch nicht. Als er wieder abgereist ist, fällt sie in ein kleines seelisches Loch. Henning spendet ihr Trost. Auch wenn es ihm gar nicht gut geht. Sein Gastvater hat seit Wochen nicht mehr mit ihm geredet. Er ist ratlos.

Avid leidet immer mehr unter dem Verhaltenskodex an seiner Schule. Er bezweifelt, ob die chinesischen Schüler überhaupt lernen, eigenständig zu denken. Ein längerer Ausflug mit seinem Vertrauenslehrer zum pittoresken Erhai-See in die Provinz Yunnan versöhnt ihn etwas mit der chinesischen Kultur. Was ihn aber am meisten begeistert, sind die chinesischen Mädchen. Gemeinsam mit seinem dänischen Freund Philipp steigt er ihnen in der Fußgängerzone hinterher.

Christian macht mit seiner Gastfamilie einen Trip in die chinesische Provinz. Im „goldenen Bambusdorf“ nimmt er zur Erheiterung der chinesischen Touristen an einem traditionellen Hochzeitsritual teil. Obwohl sein Gastvater und er ein Herz und eine Seele sind, enttarnt er dessen größtes Geheimnis: Die Gasteltern haben nicht nur getrennte Wohnungen, sondern auch neue Lebenspartner, das dürfen in China noch nicht einmal die eigenen Kinder wissen.

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